Karrierewechsel gelungen

Wie aus einem Studienabbruch eine Erfolgsgeschichte werden kann, zeigt Sebastian Grieser. Der ehemalige Student konnte sein Studium an einer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung nicht erfolgreich abschließen. Danach war er arbeitssuchend und hat sich mit einer Aushilfsstelle seinen Lebensunterhalt verdient.
Seinen Weg von der Beratung bei der IHK über eine verkürzte Ausbildung bis hin zu einem unbefristeten Arbeitsvertrag sehen Sie im Video zur Erfolgsgeschichte oder lesen Sie hier:
Beratung und Hilfe bei der IHK
Die IHK Rhein-Neckar lud ihn zu einem Berufseignungstest mit anschließender Optimierung seiner Bewerbungsunterlagen ein. Das verhalf Grieser zu einer verkürzten Berufsausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei der CEMA GmbH in Mannheim. Nach deren erfolgreichem Abschluss übernahm ihn CEMA in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis als IT-Spezialist. Heute ist Grieser für die Kunden der CEMA im Projektgeschäft tätig. „Die IHK hat mich in einer für mich schwierigen Lebensphase perfekt unterstützt. Ich kann allen Studenten, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, nur raten, sich durch die IHK beraten zu lassen und gegebenenfalls die Alternative Ausbildung in Betracht zu ziehen“, erklärt Grieser. „Die Chancen einer beruflichen Bildung für das spätere Berufsleben sind nicht zu unterschätzen.“
Nach der Schule nur das Studium?
Viele Schulabgänger denken zunächst an ein Studium als einzige Möglichkeit nach dem Abschluss. Doch wenn das Studium nicht den eigenen Neigungen entspricht, führt es oft in eine Sackgasse. So auch bei Sebastian: "Ich habe erst nach vier Jahren Studium gemerkt, dass das absolut nichts für mich war. Klar, war das erst mal ein Loch, in das ich gefallen bin - als ich ohne Job dastand. Aber dann habe ich mich aufgerafft und einen kompletten Wechsel durchgezogen. Das war die richtige Entscheidung!"
Gute Perspektiven - auch mit Knick im Lebenslauf
Die aktuelle Studienabbruch-Quoten liegt bei bis zu 30 Prozent. Für viele stellt sich ein Studienabbruch zunächst einmal als Bruch im Lebenslauf dar. Dabei kann das im Studium erlernte Wissen in der Wirtschaft perfekt genutzt werden. Aus dem Studienabbruch kann der Karrierewechsel werden: Mehr als 160 kaufmännische und gewerblich-technische Ausbildungsberufe stehen als Alternative zur Wahl.
Beratung der IHK
Die IHK Rhein-Neckar bietet - in Kooperation mit staatlichen und privaten Hochschulen der Region - eine spezielle Beratung für Studenten, die eine duale Ausbildung in Betracht ziehen, an. Im persönlichen Gespräch evaluieren wir die Stärken und bieten auf dieser Grundlage passende Ausbildungsberufe an. Anschließend kann auf Wunsch eine unkomplizierte Kontaktanbahnung mit interessierten Betrieben erfolgen. Beratungsgespräch gewünscht? Ein Anruf oder eine Email an Christine Hellweg genügen.