Duale Ausbildung - Kurz erklärt

Die Berufsausbildung wird in Deutschland weitgehend im dualen System durchgeführt. Das bedeutet, dass du die notwendigen Fertigkeiten und Kenntnisse einerseits in einem Ausbildungsbetrieb und andererseits in der Berufsschule erwirbst. Die beiden Ausbildungsträger Ausbildungsbetrieb und Berufsschule arbeiten dabei eng zusammen – mit dem Ziel, dich optimal auf deine berufliche Zukunft vorzubereiten.
Der Film und der nachstehende Text geben dir noch mehr Informationen. Weiter unten findest du diese auch in anderen Sprachen.  
  
Die berufspraktische Ausbildung findet im Betrieb statt. Fachtheorie und allgemeinbildenden Unterricht vermittelt die Berufsschule. Somit bist du als Auszubildender gleichzeitig Arbeitnehmer und Schüler. Deshalb heißt es „dual“ (lateinisch: zwei enthaltend).

Betriebe sind unter dem Druck des Wettbewerbs schnell in der Lage, sich dem technischen und wirtschaftlichen Wandel anzupassen. Neue Maschinen, Produktionsverfahren etc. lernst du deshalb im Betrieb sehr schnell kennen.
Der Unterricht an den Berufsschulen findet in der Regel an ein oder zwei Tagen in der Woche statt. Etwa zwei Drittel des Unterrichts entfallen auf die Fachbildung. Soweit möglich werden die Auszubildenden eines Berufs in Fachklassen zusammengefasst.
Die IHK (Industrie- und Handelskammer) begleitet dich in der dualen Berufsausbildung von der Vorbereitung bis zur Prüfung. Sie berät dich als Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe. Nicht jedes Unternehmen darf in jedem Beruf ausbilden. Das Unternehmen muss fachlich die in den jeweiligen Berufsbildern genannten Voraussetzungen erfüllen, Ausbildungspläne erstellen und geeignete Ausbilder zur Verfügung haben. Wenn ein Unternehmen nicht alle Ausbildungsbereiche eines Berufsbildes vermitteln kann, organisiert die IHK eine
überbetriebliche Ausbildung.
  
Das Prinzip der dualen Ausbildung in anderen Sprachen erklärt