Projekte und Initiativen für die nächste Generation
Die Wissensfabrik engagiert sich bundesweit über ihre Mitgliedsfirmen in Bildungsprojekten sowie für Existenzgründer und Jungunternehmer. Das Ziel ist, den Standort Deutschland zukunftsfähiger zu machen und die nächste Generation fit für den globalen Wettbewerb. Die Mitgliedsfirmen wollen weitere Unternehmen aller Größen und Branchen für die Ziele der Wissensfabrik begeistern.
Mentorenprogramm: Starthilfe für Existenzgründer
Ehemalige Gründer werden zu Mentoren der Wissensfabrik. Viele gute Ideen warten auf ihre Umsetzung. Die Wissensfabrik unterstützt Existenzgründer und Unternehmer, die ihre bestehende Geschäftstätigkeit erweitern wollen: damit aus Gründungen erfolgreiche Unternehmen werden. Mit Hilfe eines Mentorenprogramms steuert sie eingehende Anfragen von Gründungswilligen und vermittelt jungen Unternehmern kompetente Ansprechpartner vor Ort.
Gebündeltes Wissen gibt wichtige Starthilfen
Die Wissensfabrik bietet dem Gründer den Erfahrungsschatz der Mitgliedsunternehmen, jedoch keine finanzielle Unterstützung. Durch das Netzwerk der Wissensfabrik ist es möglich, auf die gebündelte Expertise der beteiligten Unternehmen zurückzugreifen und eine breite Branchenabdeckung zu gewährleisten. Die Mentoren verfügen über langjährige, praxiserprobte Managementerfahrung.
Voraussetzung für Bewerber: der Businessplan
Der Aufnahme in das Mentorenprogramm geht ein Auswahlprozess voraus. Dieser Prozess beginnt mit der Bewerbung des Gründers. Überzeugt der Gründer die Wissensfabrik mit seinem Konzept, seiner unternehmerischen Persönlichkeit und Motivation, kann er künftig von einem Mentor begleitet werden. Unternehmensgründer, die mit einer innovativen Idee den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten, bewerben sich mit einem Businessplan bei der Wissensfabrik. Dieser Plan muss unter anderem Auskunft geben über:
- Management-Team
- Markt- und Wettbewerbsanalyse
- Marketing und Vertrieb
- Geschäftsorganisation
- Realisierungsverfahren
- Chancen und Risiken
- Finanzplan und Finanzierung
Die Mentoringleistungen der Wissensfabrik sind freiwillig, es besteht kein Anspruch auf Unterstützung. Sollten keine entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stehen, kann sich der Gründungswillige in den Bewerberpool der Wissensfabrik aufnehmen lassen.
WECONOMY - Der Gründerwettbewerb von Wissensfabrik und Handelsblatt
Der Gründerwettbewerb von Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e. V. und Handelsblatt verleiht einmal im Jahr Deutschlands bestem Gründernachwuchs den WECONOMY Award. Aus eigenen Erfahrungen mit ihrem Mentorenprogramm weiß die Wissensfabrik: Jungunternehmer profitieren erheblich von dem Erfahrungsschatz erfolgreicher Manager. Deshalb bringen die Wissensfabrik und das Handelsblatt einmal im Jahr bei WECONOMY junge Unternehmer mit hochrangigen Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführern zusammen. Beim Gespräch in zurückgezogener Atmosphäre können sich die Gewinner des Wettbewerbs intensiv mit den Top-Managern austauschen. Ob Anregungen zur Geschäftsstrategie oder Einschätzung der Marktlage: Sie erhalten die Möglichkeit, das Wissen der deutschen Top-Manager für ihr eigenes Unternehmen zu nutzen.
Alle Wettbewerbs-Teilnehmer können sich neben WECONOMY auch für das Mentorenprogramm der Wissensfabrik bewerben. Den Gewinnern von WECONOMY steht das Mentorenprogramm der Wissensfabrik automatisch offen. Auch die Gründer, die es nicht in die Endrunde schaffen, bekommen bei entsprechender Eignung die Chance, in das Mentorenprogramm einzusteigen. So können sie einen passenden Mentor aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen der Wissensfabrik finden, der sie mit seiner langjährigen, praxiserprobten Managementerfahrung unterstützen wird.
So funktioniert WECONOMY:
- Bewerbungen für WECONOMY 2011 werden im Frühjahr entgegengenommen.
- Alle eingegangenen Bewerbungen werden nach vier Kriterien bewertet: Schlüssigkeit der Geschäftsidee, unternehmerisches Denken, Innovationspotenzial und Motivation.
- Die vielversprechendsten Ideen kommen in die nächste Runde. Bei der Jurysitzung im Sommer 2011 stellen die Bewerber der Jury ihre jeweiligen Geschäftskonzepte persönlich vor.
- Die Jury wählt aus den Finalisten die Gewinner aus, die zum Netzwerk-Wochenende im Herbst 2011 eingeladen werden.
- Den Gewinnern steht außerdem die Teilnahme am Mentorenprogramm der Wissensfabrik offen.
Der Preis: Top-Manager namhafter deutscher Unternehmen engagieren sich als Mitglieder der Wissensfabrik persönlich. Sie nehmen sich die Zeit, mit den Gewinnern des Wettbewerbs über deren Geschäftsmodelle zu sprechen. Dort können sie sich in Vier-Augen-Gesprächen und in gemeinsamer Runde mit den Top-Managern austauschen und von deren Erfahrung profitieren. Außerdem warten spannende Workshops zu Themen wie Vermarktungsstrategien, Kundengewinnung oder Finanzierung auf die Sieger.
Ehemalige Gründer werden zu Mentoren der Wissensfabrik
Ziel der Wissensfabrik ist es, dass Unternehmensgründer, die das Mentorenprogramm selbst durchlaufen haben, Mitglied des Unternehmenszusammenschlusses werden. Es wird erwartet, dass diese nach drei Jahren erfolgreicher Unternehmensführung ihr Know how in die Wissensfabrik zurückfließen lassen. Als Mentoren stehen sie nun anderen Gründern zur Seite und geben ihre Erfahrungen weiter.
Wissensfabrik - Mitglieder
Die Mitglieder der Wissensfabrik sind Unternehmen, die in Deutschland tätig sind und sich für den Standort engagieren wollen. Entsprechend den Zielen der Initiative können ausschließlich Unternehmen eine Mitgliedschaft eingehen. Alle anderen Einrichtungen, Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen können Partner der Wissensfabrik werden. Neben den neun Gründungsunternehmen engagieren sich bereits eine Reihe weiterer Mitglieder für die Ziele der Wissensfabrik.