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DEMOGRAPHIE-STUDIE

Studie: Erfolgreich im Wettbewerb um Fachkräfte

Die Studie "Erfolgreich im Wettbewerb um Fachkräfte" liefert Fakten zur demographischen Entwicklung im IHK-Bezirk und gibt Handlungsempfehlungen für den Mittelstand. Mittels einer Checkliste können Unternehmen ihr Personalmanagement überprüfen. 

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie

1. Demographische Entwicklung im IHK-Bezirk

Die Bevölkerungszahl wird in allen Gebietskörperschaften des IHK-Bezirks weiter abnehmen. Bis 2015 ist ein moderater Rückgang zu erwarten, der sich bis 2030 verschärft. Die Zahl der unter 20-Jährigen wird spürbar zurückgehen, während die Zahl der über 60-Jährigen überproportional steigt. Im Jahr 2009 konnten Mannheim, Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis noch einen positiven Wanderungssaldo verbuchen, während der Neckar-Odenwald-Kreis bereits einen negativen Saldo zu verzeichnen hatte. Gründe hierfür sind die Familien- und Bildungswanderung in der Hochschulregion. Die Zahl der Kinder im Kindergartenalter wird sinken. Mannheim, Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis liegen bei der Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren über dem baden-württembergischen Durchschnitt. Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt knapp unter dem landesweiten Durchschnitt.

2. Unternehmensumfrage

Die Unternehmen im IHK-Bezirk befürchten Nachwuchsprobleme und setzen schon heute auf betriebliche Weiterbildung. In einer Unternehmensumfrage der IHK Rhein-Neckar gaben 60 Prozent der befragten Unternehmen an, zukünftig durch die Auswirkungen der demographischen Entwicklung Probleme zu bekommen. Sorgen bereitet den Unternehmen hierbei insbesondere die Verfügbarkeit von Fach- und Nachwuchskräften. Für die Unternehmen sind wichtige Handlungsfelder der Zukunft „Betriebliche Weiterbildung“, „Unternehmens- und Führungskultur“ und die „Sicherung der Innovationsfähigkeit“.

3. Handlungsempfehlungen für den Mittelstand

Unternehmen müssen jetzt handeln, um im Wettbewerb um Fachkräfte erfolgreich zu sein. Insbesondere der Mittelstand benötigt ein demographiefestes Personalmanagement und sollte die Alters- und Kompetenzstruktur der eigenen Belegschaft analysieren und kennen. Betriebe sind gefordert, verstärkt auszubilden und vorhandene Mitarbeiter weiterzubilden. Mit familienfreundlicheren Arbeitsbedingungen können bisher nicht erwerbstätige Frauen leichter als neue Mitarbeiterinnen gewonnen werden. Auch Menschen mit geringerer Qualifikation oder Migrationshintergrund bilden ein weiteres Mitarbeiterpotential für Unternehmen. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement kann die Mitarbeiter unterstützen, damit sie Betrieben lange gesund und leistungsfähig zur Verfügung stehen. Auch eine offene Führungskultur und ein angenehmes Arbeitsklima zahlen sich für Unternehmen im Wettbewerb um Fachkräfte aus.

Die IHK Rhein-Neckar unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe bei der Fachkräftesicherung, etwa mit Angeboten zur Nachwuchsgewinnung,  Mitarbeiterqualifizierung, Unternehmensnachfolge und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. 

Die Studie steht Ihnen unter "Downloads" kostenfrei zur Verfügung. Gedruckte Exemplare erhalten Sie auf Anfrage bei Frau Sarah Schick.

DOKUMENT-NR. 111759

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