Steigende berufliche Anforderungen, höherer Leistungsdruck oder ständige Verfügbarkeit -bei vielen Menschen wirken sich die Belastungen im Beruf mitunter negativ auf die Gesundheit aus. Burnout, Depression und Sucht gehören zu den psychischen Erkrankungen, die heute die meisten Fehltage verursachen. Für deutsche Unternehmen heißt das: 50 Millionen Krankentage und ein Produktivitätsverlust von mindestens acht Milliarden Euro jährlich.
Viele Firmen haben diese Zusammenhänge erkannt und setzen - auch im Hinblick auf den immer dramatischer werdenden Fachkräftemangel - bereits auf ein System der betrieblichen Gesundheitsförderung. Hierbei handelt es sich um ein wichtiges Instrument für Unternehmen aller Branchen und jeder Größe, die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Mitarbeiter langfristig zu erhalten.
Denn die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt maßgeblich zum Unternehmenserfolg bei. Ein Betriebliches Gesundheitsmanagement rechnet sich - gesunde Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind motivierter und produktiver, außerdem können fehlzeitbedingte Kosten eingespart werden. Ein gesundheitsbewusstes Unternehmen ist zudem ein attraktiver Arbeitgeber.
Beim zweiten Unternehmerforum „Gesund im Betrieb“, wurde der Schwerpunkt auf die psychische Gesundheit gelegt. Sachkundige Experten gaben in fünf Workshops Impulse und Anregungen. Sie zeigten auf, dass gesundheitsfördernde Strukturen im Betrieb ebenso von Bedeutung sind, wie die Installierung einer neuen Kommunikations- und Konfliktkultur zur Reduzierung psychosozialer Fehlbelastungen.
Wie eine gelungene Umsetzung in der Praxis aussehen kann, zeigte anschaulich ein Unternehmensbeispiel.
Den Einladungsflyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen über die Workshops und die Präsentationsunterlagen finden Sie unter 'Downloads'.